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XtraBlatt 01-2016

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MENSCHEN WISSEN In

MENSCHEN WISSEN In Windeseile wird das Teil verpackt und versandfertig gemacht. Alles noch rechtzeitig geschafft. Jetzt kann NSE den Karton mitnehmen. 06:32 Uhr: Gunther Jahnke sucht in einer Box nach dem passenden Schlüssel und öffnet damit das Tor zum Betriebsgelände des Händlers. Das Paket wird in die Zustellbox gelegt und die Zustellung wird per Barcode-Scan, welcher sich in der Box befindet, und einem Foto dokumentiert. Wir verabschieden uns vom Fahrer – eine lange Reise liegt hinter uns. Während wir darauf warten, dass der Händler seine Türen öffnet, geht die Zustellfahrt für Jahnke weiter – er hat noch sieben weitere Zustellungen auf seiner Liste. Bei NSE in Osnabrück. Hier geht es energisch zu. Alle Sendungen werden für die Weiterfahrt nach Regionen sortiert. Angekommen. Das Paket wird ordnungsgemäß beim Krone-Händler MAREP in die Zustellbox gelegt. Willy Priepke, Monteur bei MAREP, baut die neue Koppel ein. des Transports mehrfach gescannt und so die Tour akribisch dokumentiert. 19:58 Uhr: Die Palette mit unserem Ersatzteil ist gefüllt, mit Folie gesichert und im Laderaum eines neuen Transportfahrzeuges verstaut. Wir begrüßen den neuen Fahrer und setzen unsere Tour Richtung Osten weiter fort. Unser nächstes Etappenziel lautet Lehrte bei Hannover. 22:15 Uhr: Nach etwa zwei Stunden Fahrt kommen wir in Lehrte an. An diesem Konsolidierungspunkt werden komplette Ladeeinheiten schnell umgeschlagen, um Durchlaufzeiten zu verkürzen. 22:30 Uhr: Wir schauen zu, wie unser Paket auf das Streckenfahrzeug geladen wird und die Weiterfahrt zum Zustellbetrieb nach Bochow bei Berlin startet. 01:40 Uhr: Ankunft in Bochow. Die Ware wird entladen. Der zustellende NSE-Partner scannt die Sendung ein. Erneut verteilen sich die Pakete auf unterschiedliche Fahrzeuge – alle Sendungen werden auf die Zustelltouren verteilt. 01:45 Uhr: Wir lernen Gunther Jahnke kennen, der uns ab hier auf seiner Zustelltour durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mitnimmt – er übernimmt unser Packstück. Eine anstrengende Nacht beginnt. Insgesamt fahren wir 19 Zustellungen, bis wir endlich am Zielort Teterow ankommen. 07:00 Uhr: Michael Toppe, Ersatzteilverantwortlicher bei MAREP in Teterow, öffnet uns die Türen und holt das Paket aus der Zustellbox. Er überprüft die Lieferung und übergibt das Paket an die Werkstatt. Mechaniker Willy Priepke montiert das benötigte Ersatzteil an der in der Werkstatt stehenden BiG Pack 1290 HDP HS. 07:39 Uhr: Erledigt: Die Koppel ist montiert, die Maschine ist wieder einsatzbereit und kann nun zurück zum Kunden gebracht werden. Unser Fazit: Um einen guten Ersatzteilservice zu gewährleisten, muss eine ausgeklügelte Logistik vorhanden sein und von allen Seiten ein hoher Aufwand betrieben werden. Aber: Nach nur einer Nacht – von der Entnahme des Ersatzteils aus dem Regal, Versendung per Nachtexpress quer durch Deutschland bis zur Übergabe der Maschine an den Endkunden – ist die Maschine wieder einsatzbereit. Das bedeutet: Neben der hohen Qualität der Originalteile eines Landmaschinenherstellers zählen besonders eine vorbildliche Ersatzteilverfügbarkeit sowie ein schneller und zuverlässiger Service. Hut ab für den harten, aber tollen Job, den alle Beteiligten in dieser Nacht gemacht haben! INFO Ein Video zum Beitrag können Sie übrigens über den QR-Code oder den Link aufrufen: krone.de/xtrablatt-videos 24

Kampagne pro Landwirtschaft KRONE INFORMIERT MIT BANNER Auf die schwierige Situation der Milchbauern macht Krone mit einem großen Aktionsbanner, das an einem Häckseltransportwagen angebracht ist, aufmerksam. „Mein Tagesumsatz ist 9,10 Euro. Täglich gebe ich 35 l Milch für rund 26 Cent/Liter. Dafür soll ich gefüttert und gepflegt werden – und noch meinen Bauern ernähren. … ein Witz!“ – so lautet die unmissverständliche Botschaft einer überlebensgroßen Milchkuh. „Mit diesem Banner wollen wir auf die aktuelle wirtschaftliche Lage der Milchbauern hinweisen“, erläutert Bernard Krone, geschäftsführender Gesellschafter der Krone Holding. „Viele Menschen wissen nicht, welchen Preis die Landwirte für einen Liter Milch erhalten. Durch die transparente Darstellung auf dem Banner begreift jeder Betrachter sehr schnell, dass die Milchproduktion momentan ein Verlustgeschäft ist. Für ein hochwertiges Lebensmittel wie Milch muss ein fairer Preis gezahlt werden, sonst können die Milchbauern nicht überleben. Das ist unsere Botschaft – und die Resonanz auf diese Aktion, die wir z.B. auch über die sozialen Netzwerke gepostet haben, ist durchweg sehr positiv.“ Comprima Rundballenpresse MIT MANTELFOLIE BINDEN Ab sofort können alle Rundballenpressen der Comprima-Baureihe (inklusive Comprima X-treme) mit Mantelfolienbindung ausgerüstet werden. Mit dieser Folie kann laut Hersteller die Silagequalität gesteigert werden. Der umwickelte Ballen weist in der Außenschicht eine höhere Dichte auf. Dadurch expandiert der Ballen weniger stark. Das wiederum reduziert die Schimmelbildung und steigert die Qualität der Silage. Auch unter ökonomischen und ökologischen Aspekten punktet die Mantelfolie, wie seitens Krone betont wird. Da Netz und Folie nicht mehr getrennt werden müssen, lassen sich die Ballen einfacher auflösen, zudem fällt nur eine Sorte Abfall an. Beim Abschneiden wird die Folie nicht zusammengerafft, d.h. der nächste Wickelvorgang startet direkt mit voller Folienbreite, das spart Folie und Materialkosten ein. Der Wechsel zwischen Folien- und Netzbindung erfolgt laut Hersteller schnell und unkompliziert: Anstatt der üblichen Netzrollen wird einfach eine Folienrolle eingelegt. Für die Folienbindung empfiehlt Krone das Krone excellent Round Wrap, das mit einer Breite von 1,28 m den Ballen komplett abdeckt. Dank der Klebeeigenschaft der 5-lagigen Folie wird der gepresste Ballen zusammengehalten. Die Nachrüstung der Mantelfolienbindung bietet Krone für alle Comprima ab Baujahr 2014 an. 25