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XtraBlatt 01-2014

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MENSCHEN INTERNATIONAL

MENSCHEN INTERNATIONAL Alpine Grünfutterernte FLAGGSCHIFF A Das Grünland der Schweizer Alpen bietet bestes Futter. Das Heu bei bis zu 35 % Steigung zu bergen, ist allerdings nicht ganz einfach. Marco Schnider gelingt es dennoch und versorgt mit dem Futter seine Angus-Mutterkuhherde. 28

M HANG DDie Berge der Schweizer Alpenregion Graubünden sind im Winter fest in der Hand der Skitouristen; im Sommer teilen sich die Wanderer die Almen mit grasenden Kühen. Eine dieser Herden gehört Marco Schnider aus Obersaxen-Valata. Er ist Landwirt mit 25 Angus Mutterkühen plus Nachzucht, die er mit eigenem Futter versorgt. Sein Betrieb ist ein reines Familienunternehmen, sowohl seine Frau und die Kinder als auch seine Eltern helfen kräftig mit. Den 50 ha Betrieb hat der Vater aufgebaut und zu gleichen Teilen an seine zwei Söhne vererbt. Marco Schnider und sein Bruder arbeiten eng zusammen, denn jeder hält Rinder in Mutterkuhhaltung und bewirtschaftet 25 ha. Marco Schnider wohnt einige Kilometer oberhalb seines Betriebes mit einer wunderschönen Aussicht auf die Sonnenseite des Vorderrheintals. „Wir wohnen hier auf einer Höhe von 1.200 m und unsere Kühe treiben wir im Sommer auf die Alm. Sie liegt auf 1.700 – 2.300 m Höhe und dort bleiben die Kühe etwa 90 Tage lang. In dieser Zeit ist es hier unten etwas ruhiger ohne die Tiere“, erzählt er. Auf der Alm sind die Tiere aber nicht sich selbst überlassen. Mindestens jeden zweiten Tag muss er, meistens aber sein Bruder, die Zäune der Weiden kontrollieren. Keine leichte Aufgabe, denn er hat vier Koppeln gepachtet, und jede Koppel umfasst ca. 10 ha. 29