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XtraBlatt 01-2014

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MENSCHEN WISSEN sche

MENSCHEN WISSEN sche Produktion in der neuen Fabrik möglich. Das heißt, zuerst würde ein Häcksler Typ A produziert, dann ein selbstfahrender Mäher und anschließend ein Häcksler Typ B. „Wir fahren jedoch kleine Losgrößen von ca. zehn gleichen bzw. sehr ähnlichen Maschinen. Das erleichtert uns die Materiallogistik und Einarbeitung der Monteure“, gibt er zu bedenken. Zurzeit entspricht diese Anzahl etwa einer Wochenproduktion. AUF HERZ UND NIEREN Sämtliche Komponenten, die in die Montagelinie einfließen, werden vorher modulweise getestet. Dadurch verspricht sich Krone eine weitere Qualitätsverbesserung. Zum Beispiel entstehen Komponenten wie der Einzug eines Häckslers neben dem Band in einer eigenen kleinen Montage. Die Funktion des Einzuges wird dann vor der Endmontage am Häcksler in einem Prüfstand getestet. „Wir verbauen ausschließlich getestete Komponenten, was uns Nacharbeiten in Zukunft weitgehend erspart“, verspricht der Geschäftsführer Produktion. Die letzte Station am Produktionsband nimmt der „End-of-Line“-Prüfstand ein, dessen Kosten sich allein auf 2,2 Mio. Euro belaufen. Alle Selbstfahrer werden hier abschließend auf Herz und Nieren geprüft. Es handelt sich dabei um einen Nabenprüfstand, d.h. die Maschine wird mit angebauten Rädern aufgebockt, anschließend werden Bremsmotoren an den Naben und am Einzugsantrieb montiert. „Damit können wir sämtliche Fahr- sowie Häckselfunktionen nach einem definierten und wiederholbaren Prüfmuster testen. Einen großen Teil nehmen bei der abschließenden Prüfung die elektronischen Systeme ein“, beschreibt Dr. Uwe Hansult das neue Prüfverfahren und ergänzt: „Wir haben in der Vergangenheit die Maschinen ebenfalls geprüft – allerdings mit einer Prüffahrt. Diese hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Darüber hinaus mussten wir große Teile des Prüfverfahrens draußen auf dem Gelände durchführen. Jetzt können wir alles innerhalb unserer Prüfhalle – ähnlich wie in einer Autoproduktion – testen.“ Die Dauer der Prüfung beträgt ca. zwei Stunden pro Häcksler. Die Energie, die über die Bremsmotoren des Prüfstandes erzeugt wird, fließt übrigens in das Stromnetz der Fabrik zurück. Die gesamte Abwärme aus dem Prüfstand dient darüber hinaus zum Heizen der Sozialräume sowie zur Warmwasseraufbereitung. Zusätzlich passt sich die Helligkeit der LED-Beleuchtung in der neuen Produktion automatisch an das Tageslicht an. „Das ist unser Beitrag zur nachhaltigen Produktion“, ergänzt Dr. Uwe Hansult abschließend nicht ohne Stolz. 1 Die Komponentenfertigung – hier der Hydrauliksteuerblock – erfolgt in kleinen Montagelinien neben der eigentlichen Produktionslinie. 2 25 % der Gesamtbausumme von 8,5 Mio. Euro sind allein in den Prüfstand geflossen. Zu einem ausführlichen Test werden die Maschinen hier aufgebockt 3 Ein „richtiges“ Kreuzgelenk“ – mittels Bremsmotoren, die im Prüfstand an die Naben montiert werden, lassen sich die Hydromotoren testen. 2 3 24

Krone EasySelect EINFACH KONFIGURIERT Per Mausklick zur Wunschmaschine von Krone – der Produktkonfigurator „EasySelect“ macht es möglich. Vorteil: Der Kunde hat alle Optionen und dabei Kosten und Nutzen fest im Blick. Sie interessieren sich für eine neue Grünfuttererntemaschine? Auf der Homepage von Krone gibt es einen bequemen Weg, sich mit ein paar Klicks im Online-Konfigurator „EasySelect“ seine maßgeschneiderte Maschine zusammenzustellen (www.krone.de/easyselect). Dabei führt ein intuitives Menü durch das Programm. Der Konfigurator unterstützt bei der Wahl der Maschinenausstattung. Achsen werden beispielsweise nur mit passender Bereifung zugelassen und optional erhältliches Zubehör gelistet. Grüne „I“- buttons schaffen Zugang zu weiteren ausführlichen Informationen. Der Preis der Maschine wird mit jeder Änderung automatisch aktualisiert. „Die Resonanz auf EasySelect ist sehr gut“, sagt Reiner Möller, Produktmanager im Unternehmen Krone. „Die übersichtliche Darstellung aller Maschineninfos ist nicht nur für den Interessenten komfortabel, sondern bietet auch unseren Verkäufern bestmögliche Unterstützung“, freut sich Reiner Möller. „Das tolle an EasySelect ist, dass sich mit einer einzigen IT-Lösung die Kundenanfragen, die Angebotsaufstellung durch den Händler sowie die Auftragsdurchführung gleichzeitig abbilden lassen“, so Möller. Sobald ein Kunde die Anfrage via Internet versendet, wird diese automatisch anhand der Postleitzahl an den zuständigen Vertriebsmitarbeiter geleitet, der sich um den weiteren Kontakt zum Kunden kümmert. Auch der endgültige Auftrag wird mittels EasySelect an die Firma Krone nach Spelle gesendet. Bisher haben rund 50.000 Internetnutzer den Produktkonfigurator auf der Krone-Homepage angeklickt. Er ist allerdings vorerst nur für Deutschland verfügbar. „Für unsere Kunden und Händler aus der Schweiz und in Österreich wird EasySelect voraussichtlich im kommenden Jahr einsatzbereit sein“, sagt Möller. Ziel ist es, langfristig den Konfigurator für alle Exportländer zu erschließen. . 25