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XtraBlatt 02-2014

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MENSCHEN TITELTHEMA Wohl

MENSCHEN TITELTHEMA Wohl jeder kennt die Frage beim Metzger: „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Und nur die Wenigsten feilschen an dieser Stelle um das letzte Gramm, sondern nehmen gern etwas mehr. Wenn jedoch der Lohnunternehmer den Landwirt fragt, ob die Silageballen mit sechs Lagen Folie gewickelt werden sollen, heißt es lapidar: „Muss das sein? Vier reichen doch auch.“ Aber genau hier ist die Sparsamkeit fehl am Platz. Was nützt die vorherige, sorgfältige Futterbehandlung beim Mähen, Wenden, Schwaden und Pressen, wenn wegen einer zu geringen Zahl Wicklungen und/oder mäßiger Materialgüte bei Netz und Folie später die Futterqualität nicht stimmt? Netze, Garne, Folien GUT GEWICKELT Die bestmögliche Futterund Strohbergung ist für Viehhalter eine zentrale Aufgabe der Ernte. Eine oft unterschätzte Bedeutung haben dabei Netze, Garne und Folien. Roman Opora, bei Krone für Ersatzteilvertrieb und -marketing zuständig, erläutert, worauf es ankommt. „Natürlich müssen die Landwirte auf die Kosten achten. Doch leider werden dabei gern mal Äpfel mit Birnen verglichen. So ist nicht der Preis pro Rolle entscheidend, sondern der Preis pro Ballen. Und Folie ist nicht gleich Folie. Die qualitativen Unterschiede sind von außen nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, aber sie sind vorhanden. Deshalb empfehlen wir, genauso wie bei Ersatzteilen, auf Krone-Originalprodukte zu setzen. Denn Qualität zahlt sich aus“, erläutert Roman Opora. DER KLEINE UNTERSCHIED Was dies im Einzelfall konkret bedeuten kann, macht er beispielhaft an der sogenannten „Schulterbildung“ bei Wickelnetzen fest. Das Problem: Trotz korrekt eingestellter Presse kann es bei günstigen Standardnetzen passieren, dass der Ballen nicht auf der gesamten Breite abgedeckt ist. Die Folge: An den Kanten „quillt“ das Gras, Heu oder Stroh unter dem Netz hervor und bildet eine Wulst. Die Ballen können nicht vernünftig gestapelt werden und an den Kanten dringt Feuchtigkeit ein, etwa bei Stroh. Wird ein Grasballen anschließend in Folie gewickelt, entsteht ein unerwünschter Luftraum zwischen den Wülsten, der die Silagegärung negativ beeinflusst. „In solchen Fällen würde auch eine gute Folie nicht das retten, was durch schlechte Netzqualität entstanden ist. Mit der edge-to-edge-Technologie der Krone-Original- Netze passiert dies nicht – garantiert“, hebt Roman Opora hervor. Der „gewisse Unterschied“ in der Netzqualität liegt nach seiner Darstellung unter anderem an der Webart der Schussfäden. Der Clou ist, diese locker genug und mit Längenreserve zu knüpfen. Lockerer? Und das soll stabiler sein? „Klingt zuerst widersprüchlich, ist es aber nicht. Denn Standardnetze ohne die genannte Längenreserve 6 7