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XtraBlatt 02-2014

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MENSCHEN PRAXIS Futter

MENSCHEN PRAXIS Futter versorgt werden. In erster Linie werden die Pferde mit dem eigenen Heu versorgt. Bärbel Auffarth erklärt: „Um die Landwirtschaft kümmert sich mein Mann. Die Qualität des Heus muss gut sein und daher brechen wir regelmäßig ein Stück unserer Grünflächen um. Diese säen wir dann erneut ein, um die Qualität halten zu können. Manche Böden hier sind sehr leicht und auf diesen wächst das Gras nicht sehr gut. Dennoch kommen wir auf etwa 500 - 600 Rundballen im Jahr.“ Das Stroh kauft die Familie zu, doch das Grünfutter stammt von den eigenen Flächen. Die Futterbergung teilt sich Vater Auffarth mit einem Lohnunternehmer. Karl-Heinz Auffarth mäht zunächst die Flächen. Für das Wenden und Schwaden kommen zwei Krone Maschinen zum Einsatz: Ein Wender mit 6,80 m Arbeitsbreite und ein Krone Swadro 651. Das Pressen des Heus übernimmt dann zum größten Teil wieder der Dienstleister. „Wir geben einige Arbeiten an Lohnunternehmer ab, das ist effektiver und wirtschaftlicher. Zudem passen die Maschinen, die wir besitzen, gut in die Arbeitsabläufe“, erklärt Bärbel Auffarth. TRAINING VOR ORT Zum Stall Auffarth gehören nicht nur 40 ha Grünland, sondern auch noch die Reithalle, ein Dressur- und ein Springplatz, mehrere Trainingsplätze und ein 8 ha großes Trainingsgelände für die Vielseitigkeit mit Gelände-Hindernissen. Dieser ist wenige hundert Meter vom Wohnhaus und den Ställen entfernt. Nicht nur die eigenen Pferde werden hier bewegt, sondern auch 4 Anfänger und erfahrene Reiter sollen hier die Möglichkeit bekommen, zu trainieren. Um eine optimale Vorbereitung mit Turnierbedingungen zu üben, gibt es diverse Hindernisse, wie bei der Vielseitigkeit üblich: Baumstämme, verschiedene Sprünge und Wassergräben sind vorhanden. Im angrenzenden Waldstück geht der Parcours weiter. Der Platz wurde im Jahr 2000 angelegt und seitdem findet jährlich ein Turnier statt. Neben dem Training im Gelände wird auf weiteren Plätzen täglich gearbeitet. Das Training im Gelände und auf dem Dressur- und Springplatz ist wichtig, denn beim Vielseitigkeitssport ist der Name Programm. Die Pferde müssen in allen Disziplinen gut sein. Welche Rassen sich am besten eignen, wissen Sandra Auffarth und ihre Eltern genau. Sie und ihre Familie züchten seit vielen Jahren Hannoveraner und Oldenburger. Im Training mit den Jungtieren zeigt sich schnell, welches Pferd besondere Fähigkeiten und Talente mitbringt. Die Ausbildung übernimmt die Weltmeisterin selbst. „Ich reite täglich bis zu zehn Pferde“, erklärt 1 2 sie. Der Erfolg des täglichen Trainings und der Zucht kann sich sehen lassen, auf Auktionen wurden verschiedene vierbeinige Talente aus dem Stall Auffarth bereits weltweit verkauft und gingen unter anderem an das englische Königshaus oder nach Kanada. Kein Wunder, dass Mutter Bärbel zufrieden ist. „Aktuell sind wir sehr zufrieden, wie alles läuft. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass wir weiterhin gute Pferde züchten und ausbilden können.“ 1 Mutter Bärbel Auffarth kümmert sich um die Organisation im Betrieb. 2 Der Stall von Pferd „Wolle“ ist in den Farben Schwarz-Rot-Gold geschmückt. 3 Mit Maschinen von Krone bewirtschaftet die Familie Auffarth etwa 40 ha Grünland. 4 Hofhund Sancho fängt gerne Mäuse, die sich auf dem Gelände verstecken. 5 Der Hof ist seit 1700 in Familienbesitz. 3 5 34 35